Modelle

Es wurden von 1999 bis 2001, 13 in Betrieb befindliche Wurfscheibenschießanlagen untersucht. Quelle:BayLfU Untersuchung und Bewertung von 13 Wurfscheibenschießanlagen

Bei der Auswahl der 13 Anlagen wurde versucht, einen möglichst repräsentativen Querschnitt der bestehenden Wurfscheibenschießanlagen zu ermitteln. So wurden fünf Einzeltrapanlagen, ein Jagdparcours inkl. "Kipphase" und sieben kombinierte Trap- und Skeetanlagen untersucht. Bei den kombinierten Anlagen wurde jeweils nur eine Anlagenart (3 Trap und 4 Skeet) untersucht, da ansonsten der Untersuchungsaufwand für die Zielsetzungen des Kooperationsmodells zu groß geworden wäre. Grundsätzlich ist jedoch bei Untersuchungen von Wurfscheibenschießanlagen jede Anlagenart für sich gesondert zu untersuchen. Einzelne Skeetanlagen waren in Kombination mit den anderen geforderten Auswahlkriterien nicht zu ermitteln, so dass hier auf kombinierte Trap- und Skeetanlagen zurückgegriffen werden musste. Exemplarisch wurde auch ein Kipphasenstand untersucht. Von den ausgewählten Anlagen waren 12 Anlagen in der Bearbeitungs-priorität l. Hier ware es, die von Wurfscheiben-schießanlagen ausgehende Gefahr für die Schutzgüter "Mensch" und "Grundwasser" abzuklären. Die Anlagenauswahl wurde anhand folgender Kriterien vorgenommen.

Anlageart: Um eine eventuelle Übertragbarkeit der Ergebnisse auf vergleichbare Anlagen prüfen zu können, mussten die ausgewählten Anlagen alle Anlagenarten repräsentieren. Bei den kombinierten Anlagen ließen sich Überschneidungen der Immissionen nicht vermeiden. Alter und Nutzungsintensität der Anlage: Das Alter der Anlage sollte möglichst hoch sein, um eventuelle Schadstofftransporte über einen längeren Betriebszeitraum bestimmen zu können. Es wurden jedoch auch Anlagen mit einer mittleren Betriebszeit ausgewählt, um eine möglichst große Spannbreite an Anlagentypen zu erhalten. Ausreichende Schrot- und Wurfscheibenimmissionen waren eine weitere Voraussetzung, wobei jedoch auch hier auf unterschiedliche Nutzungsintensitäten geachtet wurde. Eine Auflistung der Betriebszeiten sowie der Nutzungsintensitäten der Anlagen findet sich in den Kurzbeschreibungen der Anlagen.

Untergrundverhältnisse: Es wurde versucht, die Anlagen über möglichst viele bodenkundliche Einheiten (Bodentypen) und hydrogeologische Gegebenheiten zu verteilen. Dies war für die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Anlagen u.a. hinsichtlich der Schadstoffverlagerungen bzw. des Gefährdungspotentials für das Schutzgut Grundwasser notwendig.

       
  

 
 
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